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    <updated>2026-04-19T01:17:36+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Stop Food Waste!</title>
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                                            Jedes Jahr werden 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel verschwendet, gleichzeitig hungern 690 Millionen Menschen. Allein in Deutschland werden jährlich rund 12-18 Millionen Tonnen Lebensmittel insgesamt verschwendet.
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                  Jedes Jahr werden 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel verschwendet, gleichzeitig hungern 690 Millionen Menschen. Allein in Deutschland werden jährlich rund 12-18 Millionen Tonnen Lebensmittel insgesamt verschwendet. In Privathaushalten landen rund 75 Kilogramm pro Kopf und Jahr im Müll.    Ein Teil dieser Lebensmittel landet nur in der Tonne, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) abgelaufen ist. Dabei bedeutet ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum nicht automatisch, dass Lebensmittel verdorben sind. Es zeigt nur an, bis zu welchem Zeitpunkt das Lebensmittel bei richtiger Lagerung mindestens haltbar ist. Es lohnt sich also ein Kontrollblick: Sieht das Produkt gut aus, riecht es angenehm? 2/3 der gesamten Lebensmittelverschwendung könnten durch entsprechendes Engagement eingespart werden.     Foodsharing    Während der Vorbereitungen zu dem Kinofilm „Taste the Waste„ vom Regisseur Valentin Thurn im Jahr 2011 entstand die Idee für eine Plattform gegen Lebensmittelverschwendung, so entstand dann Foodsharing. Über Foodsharing können überschüssige Lebensmittel weitergegeben werden, Lebensmittel werden von ehrenamtlichen Foodsavern z. B. bei Geschäften und auf Märkten abgeholt und dann kostenfrei weiter verteilt, an Menschen die die Lebensmittel aber auch Privathaushalte können über die Plattform Lebensmittel weiter geben die nicht mehr gebraucht werden.   
  Das geschieht z.B. über Fairteilungen oder über lokale Fairteiler. Der Fairteiler ist ein Ort, manchmal ein Regal oder ein ganzer Raum zu dem alle Menschen Lebensmittel bringen und kostenlos von dort mitnehmen dürfen. Foodsharing ist eine Umweltbewegung mit dem Ziel die natürlichen Ressourcen zu schonen, denn durch die produzierten und nicht genutzten Lebensmittel werden große Mengen an Energie und Wasser verschwendet und es entstehen zusätzlich Treibhausgase.     Lebensmittelrettung    Neben Foodsharing gibt es auch noch andere Vereine und Privatpersonen die sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln engagieren und Lebensmittel retten. In Duisburg ist das unter Anderen die Lebensmittelrettung Hochheide/ Homberg.   
  Dort retten Menschen Lebensmittel und geben sie kostenlos weiter, jeden Samstag zwischen 17.30 und 21.00 Uhr, nach Anmeldung. Falls ihr Lebensmittel retten möchtet oder auch ehrenamtliche Helfer werden wollt, schaut euch gerne die Facebook Seite an:  https://www.facebook.com/Lebensmittelrettung2019/      Apps gegen Foodwaste    Außerdem gibt es Geschäfte, Onlineshops und Apps über die man Lebensmittel günstiger kaufen kann die (fast) abgelaufen oder nicht mehr ganz frisch sind wie z.B. Sirplus, ResQ Club, Etepetete oder To Good To Go.  
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                            <updated>2021-10-28T13:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Mexiko - Das Recht zu existieren</title>
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                                            Mexiko: Hitze, Wüste, scharfes Essen, Dias de los Muertos (das ist der Tag der Toten) und natürlich Tequila! Mexiko hat so viel großartiges hervorgebracht. 
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                  Mexiko: Hitze, Wüste, scharfes Essen, Dias de los Muertos (das ist der Tag der Toten) und natürlich Tequila! Mexiko hat so viel großartiges hervorgebracht. Leider hat Mexiko aber auch viele sehr dunkle Schattenseiten. Die meisten wissen, dass Mexiko zu den 30 gefährlichsten Ländern der Welt gehört. Jeder kennt den Todesstreifen zwischen den USA und Mexico. Auch ist bekannt, dass das Land von der Drogenkriminalität und der Mafia regiert wird. Darüber wurde schon sehr viel gesprochen.     Wir wollen heute mal auf weniger bekannte Dinge zeigen. Fangen wir an mit der PRI (Partei der Institutionalisierten Revolution). Das ist die Einheitspartei, die Mexiko von 1929 -2000 regierte. Über die Grenzen hinaus wurde sie besonders durch ihre Wahlbetrügereien bekannt. Außerdem herrscht so wie in fast jedem Bereich des Landes starke Korruption. Eine fehlerhafte Demokratie plus eine echt miese Sicherheitslage. So ist es nicht verwunderlich, dass das Rechtssystem und die korrupte Polizei unter starken Vertrauensverlust leiden. Wobei leiden tun ja die anderen. Die mexikanische Bevölkerung leidet nicht nur an Armut, sondern auch an eingebrannten Traumata.    Ein großes Trauma ist der 10. Juni 1970. Lehrkräfte und Studenten versuchten ein Grundgesetz für eine gemeinsame Regierung durchzubringen, was eher erfolglos war. Daraufhin beschlossen sie zu demonstrieren und der Regierung ihren Unmut zu zeigen. Bereits im Vorfeld der Demonstration wurde den Polizisten aufgetragen, nicht einzugreifen und dieses Demo-Problem den El Halconazo (die Falken) zu überlassen. El Halconazo ist eine von der Regierung und der CIA betriebene militärische Schockgruppe. Bei der Demonstration begann die Schockgruppe damit, die Demonstranten mit Kendo und Bambusstöcken zu schlagen. Bald gingen die Prügel in scharfe Schüsse aus Gewehren über. Die verletzen noch lebenden Demonstranten wurden in ein Krankenhaus gebracht. El Halconazo fuhren zu dem Krankenhaus, um den dortigen Verletzten den „Coup de Grace“ (Gnadenstoß zu geben). Noch mal ganz deutlich gesprochen: Sie fuhren zu dem Krankenhaus und erschossen alle verletzen Demonstranten darunter ein 14-jähriger Junge. Traurige Bilanz 120 Tote.     Der Gouverneur und Generalstaatsanwalt bestritten das die El Halconazo existierten. Der Polizeichef machte die Studenten selbst dafür verantwortlich. Das führte dazu, dass viele sich fürchteten erneut zu demonstrieren. Die, die sich trauten bildeten später diverse Guerillaorganisationen. Dieser traurige Tag ging als Corpus Christi Massacre (Fronleichnam Massaker) in die Geschichte ein.    Ein großer Anteil der mexikanischen Bevölkerung sind Maya und Nahua (Nachkommen der Azteken). Traurigerweise wird dieser indigene Gemeinschaftsanteil diskriminiert. Genauer gesagt und das, ohne zu übertreiben: die Regierung führt einen Krieg gegen diese Zapatisten. Um an die Territorien und Bodenschätze (z.B. Öl) zu gelangen, wendet die Regierung Gewalt, Ausbeutung, Vertreibung und Mord an. 1994 beschlossen die Zapatisten, dass es reicht und gingen in den Untergrund. Die einzige Forderung die sie der Regierung stellen ist: Das Recht zu existieren. Es sind Männer und Frauen, alte und junge, die sich eine Sturmhaube überziehen und für ihre Existenz kämpfen.    Auch die Natur in Mexiko meint es oft nicht gut. Am 19. September 1985 gab es ein furchtbares Erdbeben. 20.000 Menschen starben. Dazu gab es Unmengen Obdachlose und 50 % der Bevölkerung verarmte. Bezeichnend ist hier, dass von Staatsseite lediglich an Reiche Hilfe geleistet wurde. Die anarchistische Gruppe „Frases Anarquistas“ versucht der armen Bevölkerung Mexikos da zu helfen, wo es der Staat nicht kann oder nicht will.    Auch ein trauriges Highlight Mexikos: laut UNO-Bericht von 2017 ist das Land weltweit das mit der höchsten Rate sexueller Gewalt an Frauen. Eine sehr energiegeladene Frauenpunkband namens &quot;Las Hijas de Violencia&quot; verarbeitet diese Realität in ihrem Lied „Sexista Punk“.    So dicht neben den USA kam Punk fast zeitgleich in den Siebzigern in Mexiko auf. Ein kraftvoller, energiegeladener Sound von Bands wie Dangerous Rhythm, Serpentis and Hospital X, der sich stark an den Szenen in London oder New York orientierte, entwickelte sich später zum Hardcore Punk.    Lederjacke und Nieten sind auch hier keine Mode, sondern eine Lebenseinstellung. Die Iros werden oft sehr lang getragen. Ein großer Unterschied zu Europa ist, dass die Mexikaner sich schwer tun mit neuen Bands. Geht man hier zu Lande auch gerne mal zu nem Konzi einer Band, die man nicht kennt, ist das in Mexiko ziemlich undenkbar. Das macht es nicht leicht unbekannte Bands einzuführen. Punk zählt mit zu den größten Subkulturen des Untergrundes in Mexiko-Stadt. Neben den bereits erwähnten &quot;Las Hijas de Violencia&quot; gibt es noch andere tolle Bands wie: Atoxxxico, Massacre 68, Rebel‘d Punk, Resistencia oder Desobedicia Civil. Eine sowohl beliebte als auch sehr bekannte Band ist De Nalgas. Ein guter Song von ihnen ist „Pare de Sufir“ (Hör auf zu leiden).    Eine auch in Deutschland ziemlich bekannte Band aus Mexico dürften die vor 15 Jahren gegründeten Streetpunx Acidez sein, die auch 2022 wieder eine Tour in Deutschland spielen. Tourdaten findet ihr hier:  https://www.billigpeoplebooking.de/band/acidez-mex/     Was bleibt uns jetzt noch zu sagen als: Escuchar mas punk mexicano! (Hört mehr mexikanischen Punk!)  
   Acidez - Mi odio y mi rabia      
  De Nalgas - Pare de Sufrir, Pare de Mamar      
  Las hijas de violencia - Sexista punk      
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                            <updated>2021-09-12T15:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Critical Mass: „Wir blockieren nicht den Verkehr – Wir SIND der Verkehr!“ </title>
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                  Critical Mass ist eine weltweite Bewegung, bei der sich mehrere Radfahrer*Innen scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen Fahrten durch Innenstädte auf den Radverkehr aufmerksam zu machen, die Sichtbarkeit zu erhöhen und den öffentlichen Raum zurückzugewinnen.    Der Begriff „Critical Mass“ stammt aus dem Dokumentarfilm „Return of the Scorcher“ von 1992, der Regisseur Ted White erzählt hier von der Radkultur in China und den Niederlanden. Dort wird auch geschildert, wie sich Radfahrer*Innen in China an Ampellosen Kreuzungen gegen den von Kraftfahrzeugen dominierten Verkehr wie selbstverständlich durchsetzen.   
  Sobald sich an den Kreuzungen eine größere Menge Radfahrer*Innen sammelt, überqueren sie zusammen die Kreuzung. Die Masse wird als critical mass (deutsch: kritische Masse) bezeichnet. Der Begriff wurde später von Fahrradaktivist*Innen aus San Francisco für ihre monatliche Massenradfahrt übernommen.    Die erste CM fand am Freitag 25. September 1992 in San Francisco statt, in Deutschland wurde die &quot;Critical Mass&quot; im September 1997 in Berlin ins Leben gerufen.     Besonderheiten:     Eine CM ist keine Demonstration und es gibt keine/n Veranstalter*In. Genutzt wird in Deutschland die Verbandregel § 27 StVO, die besagt, dass Radfahrer*Innengruppen mit mehr als 15 Teilnehmenden im Straßenverkehr einen sogenannten Verband bilden dürfen. Benutzungspflichtige Radwege sind für diese Gruppe dann ohne Bedeutung.   Rechtlich gesehen gilt der Verband als ein Fahrzeug, wie ein LKW mit Anhänger. Wenn das erste Fahrrad an einer Lichtzeichenanlage bei Grün passiert hat, darf der Rest der Fahrzeuggruppe ebenfalls durchfahren, selbst wenn die Ampel schon längst auf Rot gewechselt hat.    Fährt das erste Fahrrad unter Beachtung der Vorfahrtsregeln in eine Kreuzung ein, dann dürfen ihm alle Radfahrer*Innen folgen, auch wenn auf der Vorfahrtsstraße bzw. von rechts andere Fahrzeuge erscheinen. Die Richtung und das Ziel jeder einzelnen Critical-Mass-Veranstaltung ergeben sich nur durch das Verhalten der Teilnehmer*Innen. Wer vorne fährt, bestimmt die Richtung und entscheidet über die Route. Wechselt die Führung des Verbands, muss die neue Person an der Spitze an jeder Kreuzung die Entscheidung treffen, geradeaus weiterzufahren oder abzubiegen.    Einzelne Teilnehmer*Innen des Verbands sichern die Route ab: Sie halten mit ihren Rädern den Querverkehr auf, bis der ganze Verband eine Kreuzung oder Straßeneinmündung überquert hat. Dieses Prinzip des „corking“ sichert den Verband gegen ungeduldige Autofahrer*Innen ab, durch die es zu gefährlichen Verkehrssituationen kommen kann.    In vielen großen und auch kleineren Städten treffen sich, meist am letzten Freitag im Monat, Radfahrer*Innen zu einer gemeinsamen Ausfahrt. Es macht Spaß, man kann nette Menschen treffen und in der Gruppe sicherer fahren.    Jede/r kann mitmachen.    Weitere Infos und Termine:     https://criticalmass.in/    
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            <title type="text">Punks in Kroatien</title>
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                                            Die Hoffnungen waren groß, als Kroatien 2011 der EU beitrat. Alles würde besser werden, hofften die Menschen zu diesem Zeitpunkt. Umso größer war die Enttäuschung, als dem nicht so war.
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                  Die Hoffnungen waren groß, als Kroatien 2011 der EU beitrat. Alles würde besser werden, hofften die Menschen zu diesem Zeitpunkt. Umso größer war die Enttäuschung, als dem nicht so war.  
  1945 - 1991 war Kroatien eine Teilrepublik Jugoslawiens. Offiziell war Punk nicht existent. Trotzdem entstand die kroatische Punkszene etwa Mitte der 70er Jahre mit Bands wie Paraf, die von 1976 bis 1986 existierten. Eine sehr aktive Szene. Sowohl als der kroatische Frühling niedergeschlagen wurde unter Titos Regime als auch nach seinem Tod.    Auch im Unabhängigkeitskrieg (1991 - 1995) ging die Punkszene nicht verloren. Bis zum heutigen Tag lassen sie sich nicht beirren, allerdings schrumpft die Anzahl. Das liegt nicht etwa daran, dass die Punkidee sich auflöst, sondern weil sehr viele, gerade junge Menschen das Land verlassen. Die Auswanderung der Jugend ist in Kroatien ein riesiges Problem. Aber was soll die Jugend auch tun, wenn es einfach keine Jobs gibt?    Vieles liegt im Argen, was den Menschen zu schaffen macht. Verzweifelt wird versucht die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Neureiche, teure Gebäude stehen umgeben von verlassenen Teerlandschaften. Das Land ist geprägt von Korruption, besonders stark durch die bestechlichen Politiker.    Ein wichtiger Punkt ist der große Einfluss der katholischen Kirche. Über 80 % der Kroaten sind katholisch. So scheiterte auch das Referendum der gleichgeschlechtlichen Ehe. Die Ideenlosigkeit der Politiker, der Krieg in den Köpfen, das ausgeplünderte Land führt immer wieder dazu, dass Minderheiten die Schuld für alles zugeschoben wird.    Was für ein Glück, dass die Punks nicht aufgeben. Es gibt eine wirklich breite Palette an guten Punkbands und Konzerten, viele DIY-Punk-Gigs und eine tolle Vielfalt an diversen Festivals wie das jährliche Monteparadiso Hardcore Punk Festival, das 2021 zum 29 (!) Mal stattfindet. Musik als Protest, als Ausdruck und ein Ort zum Aufatmen.    Die wohl beliebteste Punkband ist Hladno Pivo (kühles Bier). Vermutlich auch die einzige Band, die einen Menschenrechtspreis gewonnen hat. Im Grunde von Anfang an dabei, haben sie bis heute nichts von ihrem hervorragendem Punksound eingebüßt. Ein bekannter Song ist „Na Ovim Prostorima“.    „Imamo pjesme od kojih dusa se steze   imamo&amp;nbsp; gluposti dokle pogled ti seze   imamo zitna beskrajna polja   ali i gladnih koliko te volja    Wir haben Lieder, die die Seele fesseln.   Wir haben Dummheiten soweit das Auge reicht.   Wir haben endlose Weizenfelder,   aber Hungernde ohne Ende.“    Es gibt in Kroatien unfassbar viele Punkbands wie zum Beispiel Paraf, KUD Idijoti, Kriva Istina, Drunken Monkeys, Latex my Ass, Patareni, Generali oder Alergija.    Kroatischer Punk hat viel zu geben. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich damit mehr auseinanderzusetzen.        
      
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                            <updated>2021-08-02T13:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Spirit from The Street Open Air - Corona Edition!</title>
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                                            Viele von uns hatten nicht mehr daran geglaubt, dass es in dieser Saison noch &quot;richtige&quot; Festivals mit mehr als ein paar hundert Leuten in Strandkörben geben wird.
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                  Viele von uns hatten nicht mehr daran geglaubt, dass es in dieser Saison noch &quot;richtige&quot; Festivals mit mehr als ein paar hundert Leuten in Strandkörben geben wird. Einige Veranstalter haben es aber nun doch mit viel Arbeit und einem gut durchdachten Sicherheitskonzept geschafft, ihre Gemeinden zu überzeugen. Eines davon ist das &quot;Spirit from the Street&quot; Festival, welchens in einigen Wochen in Loburg (bei Magdeburg) startet. Genehmigt worden sind 5000 Zuschauer, einige Tickets sind noch bzw. wieder erhältlich.     Die angekündigten internationalen Acts wie Sick of it All, Dead Kennedys und Adicts werden coronabedingt zwar auf das Jahr 2022 verschoben, das Line Up für dieses Jahr kann sich aber trotzdem sehen lassen. Es werden vom 19. bis 21. August unter anderem Talco, Dritte Wahl, Kassierer, Troopers, Mad Sin, Knochenfabrik, 100 Kilo Herz, Buster Shuffle, The Porters, Knorkator und viele mehr für euch am Start sein.     Alle Infos findet ihr unter  https://spirit-festival.com    Tickets gibt´s bei allen bekannten VVK Stellen und natürlich im Spirit-Shop:  https://spirit-festival.com/shop/   
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            <title type="text">Punk in Ägypten</title>
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                                            Ägypten ist ein recht &quot;junges&quot; Land. Die Hälfte aller Ägypter ist unter 20 Jahren. Das führt zu einem unglaublichen Bruch der Generationen.
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                  Ägypten ist ein recht junges Land. Die Hälfte aller Ägypter ist unter 20 Jahren. Das führt zu einem unglaublichen Bruch der Generationen.    Nach der Revolution auf dem Tahrir-Platz 2011 zogen die Älteren sich aus der Politik zurück. Die Jugend verkroch sich ins Private. Punk statt Protest. Es herrscht eine unglaubliche Wut in der Jugend, die sich gegen die Eltern und ältere richtet. Sie sind der Meinung, dass die Älteren das Land gegen die Wand gefahren haben und wollen mit deren Scheiß nichts zu tun haben.     Neben Krieg, Terroranschlägen und muslimischen Gesetzen, reicht das Geld nicht zum Leben. Es ist überwiegend so, dass die Kinder ihre Eltern mitfinanzieren müssen. Viele lassen das ihre Eltern auch spüren. Nach jahrelanger Unterdrückung und Vorschriften hat die Jugend nichts mehr als Verachtung übrig.     Die Tattonszene boomt gerade richtig doll in Ägypten und nicht nur reiche lassen sich tätowieren. Ein sehr beliebtes Motiv ist das Anarchiezeichen. In diesem muslimisch geprägten Land sehen die älteren Generationen Tattoos als „Haram“ (Sünde) an. Das ist auch ein großer Grund, warum die Jugend ihre Tattoos als stillen Protest sieht. Wenigsten über unsere eigene Haut können wir bestimmen.     Eine Gruppe Anarchisten zündete 2013 die Parteizentrale der Muslimbrüder an und hissten auf dem Tahrir-Platz eine Anarchieflagge. Danach lösten sich der schwarze Block jedoch auf. Viele Freunde waren tot oder saßen im Gefängnis. Noch ein Grund der Wut der Jugend ist das die älteren Ägypter nach der Revolution so taten, als sei nichts gewesen und sich beklagen, dass die Jugend keine Rücksicht mehr auf religiöse Gefühle nähme. Einiges hat sich seit der Revolution verändert. Zum Beispiel geht die Emanzipation gut voran und die Jugendlichen fordern ein Recht auf ihre Bildung ein.    Die alternative Musikszene ist inzwischen stark entwickelt. 1997 fing die Metalszene stark an zu wachsen. Die gleichgeschalteten Medien gaben jedoch die Meldungen heraus, dass Metalfans Satanisten sind. Das blieb in der Gesellschaft natürlich nicht ohne Folgen. Viele Metalfans wurden verhaftet und die Szene so gut wie ausradiert.     Die Musikszene begab sich auf experimentelles Gebiet bis 2013 das alternative Label „100Copies“ gegründet wurde. Unter diesem Label ging es jetzt schnell voran. Ägypten startet musikalisch langsam echt durch von Metal, Punk, Indirock bis zum Rap. Alles ist möglich. Die Punkbands sind meistens Coverbands ihrer Vorbilder und singen in Englisch. Aber auch der ägyptischsprachige Punk ist auf dem Vormarsch. Trotzdem ist es so, dass der Metal die Szene dominiert. Hier ein paar Bands die auf jeden Fall erwähnt werden müssen:    Circus Monsters   This Guys   Anarchy   Scarab   Brain Candy ist sehr bekannt. Ein berühmter Song von ihnen ist „My Way“ auf dem Album Schmegigi.    Die ägyptische Staatsform heute ist ein Semipräsidentielles System und auch unter der „Führung“ von Präsident Abd al-Fattah as-Sisi ist es nicht gut. Unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung werden Demokratieaktivisten, die gegen die repressive Regierungspolitik demonstrieren verhaftet. Genauso wie Kritiker, Journalisten, Oppositionelle und Menschenrechtler. Nach der Verhaftung folgt fast immer ein fragwürdiger Gerichtsprozess, der mit grotesken Gefängnisstrafen endet.    Man kann der Jugend nur wünschen weiter angepisst zu sein und aus dieser Wut etwas echt Gutes zu erschaffen.  
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            <title type="text">Was ist los, Europa?</title>
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                                            Seit einiger Zeit drängt sich die Frage auf: Hat die EU ihre Grundwerte verloren? Geht es ausschließlich nur noch um finanzielle Fragen und wo man noch ein Schnäppchen schlagen kann? Ohne Einschränkungen und ohne moralische Grenzen?
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                  Seit einiger Zeit drängt sich die Frage auf: Hat die EU ihre Grundwerte verloren? Geht es ausschließlich nur noch um finanzielle Fragen und wo man noch ein Schnäppchen schlagen kann? Ohne Einschränkungen und ohne moralische Grenzen? Vereinbart sind folgende Grundwerte der EU:    
 
  Menschenwürde  
  Freiheit  
  Demokratie  
  Gleichheit  
  Rechtsstaatlichkeit  
  Menschenrechte  
  Minderheitsrechte  
 
   Zurzeit braucht man schon eine sehr, sehr starke Lupe, um diese Werte in Europa zu finden. Auch die gleiche Verteilung unter den Mitgliedsstaaten ist schriftlich geregelt. Dabei ist tatsächlich nicht nur die monetäre Verteilung gemeint, sondern auch die herausfordernden Arbeiten wie z. B. geflüchteten MENSCHEN zu helfen. Doch Griechenland und Italien wurden gnadenlos im Stich gelassen. Kein Land kann allein eine so riesige Aufgabe bewältigen. Wie ist es möglich, dass einige EU-Mitgliedsstaaten sich weigern konnten Flüchtlinge aufzunehmen bzw. kaum welche aufzunehmen. Wo ist da die Solidarität? Dann ist es auch kaum noch verwunderlich, dass solche Nazi-Spinner wie Salvini an die Macht kommen.  
     
   Was ist ein Menschenleben wert?    Die EU lässt Menschen ertrinken. Sie lässt sie sterben! Wie kann das sein? Die deutsche Kapitänin Carola Rackete wird auf eine Stufe mit Verbrechern gestellt. Weil sie Menschenleben rettet, wird sie verhaftet. Wo bist du EU? Warum beziehst du keine Stellung? Wo bleibt das laute Aufbegehren, die Forderungen der Freilassung? Abwarten und Teetrinken ist ne echte Scheißidee, wenn Leichen und Handschellen im Tee treiben.    „Sea Watch 3“ wird gleichgestellt mit Schleppern. Schlepper sehen Flüchtlinge als Handelsware! Sie behandeln sie menschenverachtend und gewalttätig. Es ist ein „low risk/high-profit Business“. Es geht um Geld. Nun ist die Frage: Wo hat die „Sea Watch 3“ sich finanziell bereichert? Wo haben sie profitiert? NIRGENDS. Sie setzten ihre Freiheit und ihr Leben aufs Spiel, um andere zu retten.    Das internationale Seerecht (welches übrigens auch Italien unterschrieben hat) beinhaltet Artikel 98, die Pflicht zur Hilfeleistung:     Jeder Person, die auf See in Lebensgefahr angetroffen wird, muss Hilfe geleistet werden!     Das ist eine ganz klare Aussage! Und es ist scheißegal, ob diese Person in Lebensgefahr groß oder klein, dick oder dünn, männlich oder weiblich ist. Egal, ob schwarz oder weiß oder welcher Religion sie zugehört. Absolut egal, ob ein Flüchtling oder eine Königin.    Was kannst du tun? Sea Watch braucht natürlich finanzielle Unterstützung. Wer das nicht kann, hat die Möglichkeit anders zu helfen. Sea Watch macht diverse Aktionen. Geh‘ auf die Demos! Hier findest du alle Aktionen:  https://seebruecke.org/   
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                            <updated>2019-07-03T14:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Punks in Vietnam</title>
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                                            Wenn man an Vietnam denkt, denkt man meistens an den Krieg. Das hat sich nicht geändert und auch heute sind die Nachbeben immer noch stark zu spüren. 
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                  Wenn man an Vietnam denkt, denkt man meistens an den Krieg. Das hat sich nicht geändert und auch heute sind die Nachbeben immer noch stark zu spüren. Damit sind nicht nur die traumatisierten Menschen gemeint, sondern auch alltägliche Dinge wie die Natur. Große Gebiete in Vietnam sind immer noch verseucht. Die Amerikaner hatten im Krieg gezielt Gebiete vergiftet, um die Menschen auszuhungern. Bis heute hat die Natur sich nicht vollständig erholt.     Vietnam wird sozialistisch geführt und es herrscht die eine Parteipolitik. Die öffentliche Presse unterliegt einer scharfen politischen Zensur. Kritiker des Systems müssen davon ausgehen, dass sie verfolgt, verhaftet, lange inhaftiert werden oder komplett „verschwinden“.    Auch die Schere zwischen Arm und Reich geht enorm weit auseinander. Die Menschen, die in der Stadt wohnen sind deutlich bessergestellt und haben die Möglichkeit auf Bildung.   Die ländlichen Gegenden haben die absolute Arschkarte. Oft können die Eltern das Schulgeld nicht aufbringen, um ihren Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Und dann ist da der Aspekt, dass die Kinder helfen müssen, um z. B. auf dem Feld zu arbeiten.    Jedes Familienmitglied repräsentiert die eigene Familie. Wenn nun ein Vietnamese sich einer Subkultur anschließt, fällt das auf die komplette Familie zurück. Trotz oder gerade durch diese Verhältnisse sind negative Gefühle öffentlich verboten. Dinge wie Wut, Angst und Depressionen dürfen nicht sein und werden unter den Teppich gekehrt. Doch gerade bei der Jugend brechen diese Gefühle vermehrt hervor und Punk bietet ein Ventil. Ein Ventil und eine Familie. Endlich Menschen, die das eigene Empfinden verstehen und den Mut haben es auszusprechen und anzuprangern. Das ist nicht ohne. In Vietnam gibt es die Todesstrafe zum Beispiel auch für hohen Drogenbesitz. Das muss man sich stets vor Augen führen.    Der vietnamesische Punk hat sich anders als in Amerika durch die Metal-Musik entwickelt. Am meisten vertreten ist der Hardcore-Punk. Daraus entwickelten sich teilweise absurde Genre-Ableger: Hardcore united, Powerviolence und Nintendocore, um nur einige aufzulisten. Das Verrückte ist, dass die verschiedenen Szenen oft nichts miteinander zu tun haben wollen. Gerade in Saigon gibt es eine große Hardcore Szene, sowie die Szene von Ho-Chi-Minh Stadt. Nun ist das Ziel sich den anderen Genres anzunähern und gemeinsam im Untergrund zu kämpfen. Der DIY Gedanke ist auch hier sehr vertreten. Es wird versucht, ein autarkes unterirdisches Wirtschaftssystem der Untergrundkulturen zu erschaffen, um die Szene zu erhalten.    Noch ein Problem ist die Gesellschaft. Sie hat schlichtweg Angst vor dieser Szene und verstehen die aggressive Musik nicht. Außerdem werden auch hier die Punks für kriminelle Randalierer gehalten, die Graffitis sprühen.    Musikalisch ist Hardcore in Vietnam extrem hart. Was verständlich ist bei der Lebenssituation. Eine sehr bekannte Band ist zum Beispiel District 105. Wenn die loslegen gibt es kein Halten mehr...  
      
        
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                            <updated>2019-06-11T18:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Punk in Rumänien</title>
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                                            Ein deutlicher Unterschied zwischen rumänischen Punks und vielen anderen ist, dass sie den Kommunismus hassen. Nachdem 1989 der Kommunismus fiel, hatten die Punks die Schnauze gestrichen voll davon.
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                  Ein deutlicher Unterschied zwischen rumänischen Punks und anderen ist, dass sie den Kommunismus hassen. Nachdem 1989 der Kommunismus fiel, hatten die Punks die Schnauze gestrichen voll davon. Den Anfang fand Punk in einer Kleinstadt namens Craiova in den späten 80er Jahren. Es waren nur eine Handvoll Jugendliche, die Punk hörten, seltsame Haarfrisuren und Militär-Uniformen trugen. Bereits im Kommunismus hatten sie ihre liberalen Tendenzen. In den 90er Jahren vergrößerte sich die Szene leicht und blühte auf.     Nach wie vor kann man allerdings sagen, dass der Punk wie ein Geist ist. Er spukt an einigen Orten und in den Köpfen, ist aber irgendwie nie wirklich da. Die Szene ist wahnsinnig klein und beschränkt sich fast ausschließlich auf lokale Orte und lokale Bands. Der rumänische Punk ist im Grunde eine isolierte Blase.    Punk-sein in Rumänien ist aber auch ziemlich hart. In den 80ern wurden sie von der Geheimpolizei verfolgt, mitgenommen, verhört und gefoltert. In den 90ern wurde das Leben etwas einfacher. Dies änderte sich dann 1995 als ein aggressiver Fernsehsender „ProTV“, der ähnlich wie Russia Today fungiert, das Gerücht in die Welt setzte, dass Punks Satanisten sind. Das rief erneut den Geheimdienst auf den Plan. Es folgten Verfolgungen und Hausdurchsuchungen.     Rumänien ist in vielen Gegenden noch sehr abergläubisch, nicht nur Vampire (Strigoi) betreffend, sondern auch in Bezug auf Hexen und schwarze Magie. Dies half dem Ansehen der Punks in der Gesellschaft natürlich auch nicht. Hauptsächlich beschränkt sich die Szene auf Bukarest, immerhin ein Ort in dieser defekten Demokratie, an dem man sein kann.     In diesem Land, dass so von Armut gezeichnet ist, ist es umso beeindruckender, dass es diese feinen Punkbands geboren hat:    Von Antipro bis Terror Art, die aus der früheren Punkzeit stammen, bis hin zu „Just Another Lie“, die eine sehr humorvolle Band sind, ähnlich der Ramones. Die meisten Bands haben natürlich politische Inhalte oder auch sozialkritisch Texte, aber aufgrund der stark verwurzelten Gruselidologie verwundert es eigentlich nicht, dass der Horrorpunk stark populär ist. Eine sehr gute Horrorpunkband ist „Raizing Hell“, die starken Punkrock mit einer echt guten Frontfrau als Sängerin machen.  
    
      
      
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                            <updated>2019-05-27T19:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Punk in Island</title>
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                                            Island ist ein recht karges, aber wunderschönes Land. Da denkt man selbstverständlich erst mal an die wilden Wikinger, aber Island hat viel mehr zu bieten. So wild und stark ihre Vorfahren waren, sollte man ihre Kreativität und Sinn für Schönes nicht außer Acht lassen.
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                  Island ist ein recht karges, aber wunderschönes Land. Da denkt man selbstverständlich erst mal an die wilden Wikinger, aber Island hat viel mehr zu bieten. So wild und stark ihre Vorfahren waren, sollte man ihre Kreativität und Sinn für Schönes nicht außer Acht lassen.    Anfang der 1980er keimte das zarte Punkpflänzchen zu einem ordentlichen Baum heran. Besonders in der Hauptstadt Reykjavik wuchs die Punkszene zu einem festen Kern zusammen. Die Bevölkerungsdichte von Island beträgt 3,5 Einwohner pro km², da ist es nicht weiter verwunderlich, wenn man sich untereinander kennt.    Am 27. Mai 2010 geschah auf der Insel etwas Unglaubliches. Ein 4-jähriges politisches Experiment begann. Was zu Anfang eher als Scherz gemeint war, wurde auf einmal ernst. Nachdem Island nach dem großen Bankencrash fast drauf gegangen war, hatte die Gesellschaft von kriminellen Politikern die Schnauze gestrichen voll. Der Berufskomiker Jón Gnarr stellte sich mit seiner Partei („Die beste Partei“) zur Wahl auf.     Ohne an einen ernsthaften Sieg geglaubt zu haben, wurde er - zum Schock für alle und besonders für sich selbst - zum Bürgermeister von Reykjavik gewählt. So zogen die Anarchosurrealisten mit dem Slogan: „Mehr Punk, weniger Hölle!“ in das neue Amt ein. Zum Erstaunen aller machten sie ihren Job richtig gut. Der Mut der Gesellschaft, die eigenen Politiker zu entmachten und die Macht totalen Laien zu übergeben, zahlte sich mehr als aus.    In vier Jahren Anarchie wurden die Finanzen saniert, die Schulorganisation verbessert, kleine Kunst gefördert und viele gute Reformen durchgesetzt. Nach diesen erfolgreichen Jahren schmiss Jón Gnarr hin, da er sich als Komiker sieht und nicht als Politiker.    Ebenfalls in Reykjavik steht das berühmte „Pönksafen“. Es ist ein beliebter Punk-Treffpunkt und gleichzeitig ein Museum über die Punkgeschichte Islands. Von Kleidung, Instrumenten und Toiletten gibt es viel zu sehen und zu hören. Aufgebaut wie eine 80er-Jahre-Untergrund-Punkzeitmaschine gibt es alles, was das Punkerherz höherschlagen lässt. Wer sich in Reykjavik mal rumtreiben sollte, muss auf jedem Fall dem „Pönksafen“ einen Besuch abstatten:   http://thepunkmuseum.is/      Musikalisch ist der isländische Punk viel mit Metal und Hardcore durchsetzt, aber auch die typische 3-Akkorde-Musik kommt nicht zu kurz. Ziemlich berühmt wurde die Sängerin Björk, die vorher in der Band Sugarcubes war. Was viele nicht wissen: Schon mit 11 Jahren hat Björk ihr erstes Album veröffentlicht, mit 17 sang sie bei der Punkband „Tappi tíkarrass“, die eine EP und ein Album aufgenommen haben.    Kurz erwähnt werden müssen hier aber auch großartige Bands wie Purrkur Pillnik, Utangardsmenn und Fraebblarnir. Und wer weiß, vielleicht retten bei der nächsten Krise die Punks mal wieder das Land mit einer mutigen Gesellschaft und mutigen Menschen.  
    
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                            <updated>2019-05-13T11:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Punks in Dänemark</title>
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                                            Unser Nachbarland hat eine erstaunlich kleine Punkszene. So dass zwar im Grunde jeder jeden kennt, es aber kaum neue Gesichter gibt. Es gibt auch kaum ältere Punks, fast ausschließlich nur Jungvolk.
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                  Die Regierungsform Dänemarks ist eine parlamentarische Demokratie. Die Monarchie hat einen eher geringen Einfluss, da sie außerhalb des Gesetzes steht. Unser Nachbarland hat eine erstaunlich kleine Punkszene. So dass zwar im Grunde jeder jeden kennt, es aber kaum neue Gesichter gibt. Es gibt auch kaum ältere Punks, fast ausschließlich nur Jungvolk. Ungerechterweise sind die dänischen Punkbands im Ausland kaum bekannt, obwohl einige richtig gute darunter sind.    Die international bekannteste Combo dürften THE ZERO POINT aus Aarhus sein.Die Band um Sänger STEEN THOMSEN ist, 1979 gegründet, die älteste und langlebigste Punkband Dänemarks. Schon in den frühen 80ern tourte die Combo u.a. in Deutschland, England, Norwegen und Spanien und erspielte sich den Ruf einer exzellenten Liveband. Nach einer Bandpause fanden sich THE ZERO POINT 2002 im Original 1985er Line-Up wieder und waren in den letzten Jahren auf den wichtigsten europäischen Open Airs wie dem Holidays in the Sun (England), dem Antifest (Tschechien) oder dem Wasted Festival (Holland) vertreten, 2008 folgte eine komplette England-Tour mit den TOY DOLLS. 2006 erschien das Album  &quot;Shameless Selfpromotion&quot;  auf unserem Label IMPACT RECORDS. Melodiöse und hymnenhafte Hits zwischen Punkrock, Streetpunk und Oi! schüttelt sich die Band hier aus dem Ärmel, die den geliebten Klassikern aus UK in nichts nachstehen! &amp;nbsp;    Aber nicht nur ältere Bands im typischen 80iger-Style wie Zero Point, Sods oder Kalshnikov, gerade die neueren Bands wie zum Beispiel Skullclub spielen auf einem sehr hohen Musikniveau. Die Band Skullclub könnte man fast als eine Art dänische Seemannsband sehen oder auch als echt harte Klabautermänner. Neben den üblichen Instrumenten wird auch Banjo gespielt, was dem Ganzen eine besondere Note verleiht. In den kraftvollen Songs wird natürlich nicht nur die See besungen und die Band hat einen leichten Hang zu Horror-Elementen. Wer die Band noch nicht kennt sollte sie unbedingt kennenlernen! Ein ziemlich bekanntes Stück ist Knaek Nak Skipper. Und für St. Pauli Fans hat die Band einen ganz besonderen Leckerbissen: Se St. Pauli og do    Dänemark hat es gerade echt nicht leicht. Ein sehr deutlicher Rechtsruck ist spürbar. Früher galt Dänemark als sehr tolerant, davon werden wir uns wohl erst mal verabschieden müssen.   Die rechten Parteien verschärfen seit einigen Jahren immer mehr die Asylpolitik mit teils seltsamen Vorschlägen. So sprach man sich zum Beispiel dafür aus, Asylbewerber an einem wenig attraktiven Ort außerhalb des dänischen Festlandes unterzubringen. Die dänische Angst vor Flüchtlingen und Moslems ist leider allgegenwärtig.  
     
  Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist der Freistaat Christiana in Kopenhagen. 1971 wurde der frühere Militärort von Hippies in Beschlag genommen. Christiana ist im Grunde vergleichbar mit einem großen Bauwagenplatz nur mit Häusern.   Da in der Nähe von Christiana ziemlich viele Drogen gedealt werden, sollte 2007 ein Teil von der Polizei geräumt werden. Die Bewohner schafften es die Polizei erfolgreich zu vertreiben. Auch 2008 wurde ein Bereich geräumt, aber sofort danach wiederbesetzt und neu errichtet.    2012 konnte der Freistaat Christiana das Gelände für viele Kronen kaufen, und es ihr Eigen nennen. Auch heute existiert es noch. Um das Gelände erhalten zu können, greift man auf die DIY Kultur zurück und bietet für Geld Tourführungen durch Christiana an. Es bleibt nur zu hoffen das Dänemark sich schnell wieder vom Rechtsruck lösen kann und zu seiner berühmten Toleranz zurückfindet.  
    
    
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 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-04-26T07:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Punks in Indonesien</title>
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                                            Indonesien! Weiße Strände, kristallklares, türkises Wasser und Palmen. Ein toller Ort, um Urlaub zu machen?! Tja, so einfach ist das leider nicht. 2011 machten weltweit traurige Nachrichten die Runde.
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                  Indonesien! Weiße Strände, kristallklares, türkises Wasser und Palmen. Ein toller Ort, um Urlaub zu machen?! Tja, so einfach ist das leider nicht. 2011 machten weltweit traurige Nachrichten die Runde. 65 Punks wurden von der Polizei zur Zwangswaschung in einem Fluss genötigt. Sie mussten sich rasieren und die Haare schneiden. Ihre Kleidung sowie Piercings wurden ihnen abgenommen. Für 10 Tage mussten die Punks zu einem „Rehabilitationskurs“ bei der Polizei. Dort gab es dann erst einmal Religionsunterricht, der dazu dienen sollte, die Punks wieder auf den „rechten muslimischen Pfad“ zu bringen.  
 &amp;nbsp; 
  1998 wurde in Indonesien nach 30 Jahren das rechte Militärregime gestürzt. Unter den Studenten waren damals schon Punks in der zweiten Generation. Nach wie vor werden Punks in Indonesien stark diskriminiert. Und obwohl die Diktatur von Suharto vorbei ist, gelten lange Haare und Tattoos immer noch als kriminell. In einigen Teilen Indonesiens herrscht heute die Scharia. Auch heute werden bei Punkveranstaltungen immer wieder Bombendrohungen ausgesprochen und es muss mit körperlicher Gewalt gerechnet werden. Die Drohungen und Gewalt gegen die Punks gehen teils von radikal muslimischen Menschen, aber auch von Nazis aus. Die Punkbewegung sieht sich selbst als interreligiöse und politische Szene.   
 &amp;nbsp; 
  Rein optisch sehen die indonesischen Punks wie die meisten aus. Tattoos, Piercings, Lederjacken, Dreads und Iros. Musikalisch ist die Punkszene richtig, richtig gut mit sehr explosivem Punkrock auf Indonesisch. Bekannte Bands sind unter anderem:  
 &amp;nbsp; 
 
 
  Superman is dead  
 
 
  Bunga Hitam  
 
 
  Marjinal  
 
 
  &amp;nbsp;  
  Ein ziemlich bekanntes Lied von Marjinal ist Negri Ngeri, was so viel wie „das Land ist entsetzt“ bedeutet. Wir, die wir hier den Umständen entsprechend frei als Punks leben können in Deutschland, sollten unsere Leute da in Indonesien nicht vergessen. Auch wenn das Land weit weg scheint, sind sie doch ein toller Teil unserer Szene. Und es ist mehr als bemerkenswert, dass sie trotz den Drohungen und körperlichen Übergriffen nicht aufgeben und weiterkämpfen.  
 &amp;nbsp; 
    
 &amp;nbsp; 
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